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Historische Entwicklung der Einkabelmultischalter

Erste Einkabelsysteme für die Verteilung von Satellitenfernsehsignalen waren Einband-Systeme, die jeweils nur eine der 4 möglichen Frequenzband-Polarisationsebenen-Kombinationen übertragen konnten, anschaulich dargestellt, wurde von den vier Anschlüssen eines Quadro-LNB nur einer benutzt. Damit war die Sendervielfalt für die Nutzer stark reduziert. Dem Versuch, weitere Signalebenen mittels Frequenzversatz hinzuzufügen, war nur ein kurzer Erfolg beschieden.

UNICABLE-Einkabelsystem

Erfolgreich etablierte sich die Unicable-Lösung, denn sie sicherte die Verteilung des vollen Programmangebotes von bis zu zwei Satelliten. Nachteilig ist jedoch die  Beschränkung auf maximal 8 Teilnehmer (neu auch 9) , die mit Durchgangsdosen an einem Kabel angeschlossen werden können. Bekannt wurde diese Lösung anfangs mit Handelsnamen wie Inverto und Lemmon. Unicable-Schaltungen finden sich heute  in zahlreichen LNBs und Multischaltern.

JESS-Einkabelsystem

Die 2011 neu gegründete Firma Jultec etablierte den  JESS-Standard als eine abwärts kompatible Variante zu Unicable. JESS erhielt 2013 die europäischen Anerkennung und wurde als  EN50607 standardisiert. JESS erlaubt den Anschluss von bis zu zweiunddreißig Receivern an einer Leitung und kann bis zu vierundsechzig Satellitenpositionen ansteuern. Jultec-Multischalter benötigen kein Netzteil, sie werden von den angeschlossenen Receivern gespeist.

Für den Betrieb sind Satellitenreceiver notwendig, die Einkabel-Steuerbefehle generieren können. JULTEC-Geräte unterstützen sowohl Steuerbefehle nach EN 50494, als auch nach dem Nachfolgestandard JESS (EN 50607) auch im Mischbetrieb.

Jedem Empfangsteil wird eine Identifikations-Nummer (Userband-ID) und ein Frequenzblock auf der gemeinsamen Ableitung zugewiesen. Die Kombination aus Nummer und Frequenz
ist durch den Umsetzer festgelegt und muss im Empfänger zueinander passend eingegeben werden. Jede Userband-ID darf pro Ableitung nur ein einziges Mal verwendet werden.
Der Empfänger fordert ein Programm an, indem er seine Identifikations-Nummer, die Polarisationsebene und die Frequenz des Satelliten-Transponders an den Einkabelumsetzer sendet. Der Einkabelumsetzer setzt den angeforderten Transponder in den zugewiesenen Frequenzblock des Empfängers um.

Alle JULTEC-Einkabelumsetzer sind mit einer AGC (Automatic Gain Control) ausgestattet. Das Ausgangssignal wird immer automatisch auf den richtigen Pegel gebracht. Durch das breite Eingangspegelfenster sind JULTEC-Geräte universell einsetzbar, da Abstufungen und Schräglagen in der Zuführung ausgeglichen werden. Insbesondere beim Empfang verschiedener Satellitensysteme sorgt die AGC für einen stabilen Empfang aller Transponder.

Auch die schrittweise Modernisierung von Multischalterkaskaden durch Einkabelumsetzer ist mit JULTEC problemlos möglich. Die einzelnen Ausgänge können sowohl im Multischalter-, als auch
im Einkabelmodus arbeiten. Die Umschaltung erfolgt automatisch. Somit kann pro Ableitung weiterhin ein vorhandener Legacy-Empfänger ohne Einkabelsteuerung betrieben werden.

Als Lagerpartner von Juletec können wir Ihnen hier bevorzugt ein Sortiment dieser JESS-Einkabelmultischalter anbieten. Die dazu passenden programmierbaren Anschlussdosen werden von Jultec und Axing vertrieben (siehe Anschlussdosen)

 

 Weiterführende Informationen:

JESS-Standard:  http://www.jultec.de/JESS.pdf

UNICABLE:  //de.wikipedia.org/wiki/Unicable

 

 

 



Top-Hersteller in Einkabel-Multischalter